OTV-Wettspiele der Jungtambouren in Appenzell |
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Wiler Nachwuchs trommelt brillant |
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Ein Festsieg und zahlreiche Kranzauszeichnungen in den Einzelwettspielen sowie der dritte Rang der Sektion in der höchsten Stärkeklasse so lautet die brillante Bilanz der Wiler Jungtambouren an den Verbandswettspielen in Appenzell. |
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Knapp 30-köpfiges Korps Appenzell war am 12. und 13. Juni Austragungsort der 29. Jung-tambourenwettspiele des Ostschweizerischen Tambourenverbandes OTV ein alljährlich stattfindender Anlass, an welchem sich die knapp 30 Verbandsvereine in verschiedenen Einzel- und Gruppenwettspielen miteinander messen. Diese Herausforderung und Möglichkeit der Standortbestimmung nutzte auch das knapp 30-köpfige Korps der Stadttambouren Wil und wie... Podest in Wiler Händen Ein wahres Wiler Trommelfeuerwerk erlebte die Konkurrenz in der Kategorie T2, der Kategorie der jüngeren Einzeltambouren bis 15 Jahre. Aus zwei Vorrundengruppen mit insgesamt über 120 Teilnehmern wurden in dieser Kategorie 20 Finalteilnehmer ermittelt, welche in einem zusätzlichen Finaldurchgang um die eigentlichen Podestrangierungen trommelten. Vier Wiler Tambouren qualifizierten sich für dieses Finale und trommelten so gut, dass das ganze Podest in Wiler Hände fiel: Yves Wiesli als erster, Jan Künzle als zweiter und Isabella Walzthöny als dritte realisierten einen sensationellen Dreifachtriumph. Den ausgezeichneten 12. Rang ertrommelte sich Marcel Twardawa. Weitere Kranzgewinner Doch damit nicht genug der Wiler Freude in der Kategorie T2: Da in jeder Kategorie nicht nur um Finalstartplätze, sondern auch um Lorbeerzweige getrommelt wird 35 Prozent aller Kategorienteilnehmer erhalten einen solchen , durften sich noch weitere Wiler in die Liste der Geehrten aufnehmen lassen. Jan Kammermann als 14., Fabian Löhrer als 18. und Urs Feuz als 19. in ihren jeweiligen Vorrundengruppen ertrommelten sich ebenfalls je einen der begehrten Lorbeerkränze. Sehr bemerkenswert waren zudem die Leistungen von Fabian Moser (36.), Mario Schäppi (38.), Raphael Dürig (41.), Raphael Schwager (43.) und Diego Winiger (61.). Zwei Finalisten In der Kategorie T1, der Kategorie für Tambouren bis 20 Jahre mit rund 80 Teilnehmern, wurde nach demselben Modus getrommelt wie in der Kategorie T2: Die 20 besten Tambouren durften in einem Finale noch einmal antreten, 35 Prozent der Kategorienteilnehmer erhielten eine Kranzauszeichnung. Zwei Wiler Tambouren trommelten sich nach ganz vorne: Adrian Stieger klassierte sich im Finaldurchgang auf Rang 16, einen Rang vor Matthias Kappeler (17.). Nur knapp verpasste Urs Künzle als 17. seiner Vorrundengruppe einen Lorbeerkranz. Beachtlich waren zudem die Leistungen von Colin Bellhouse (22.), Livia Rüegg (23.), Luzio Egli (26.) und Matthias Krucker (36.). Wettspiel-Debütanten Die jüngsten Wiler traten in der Kategorie T3 an, eine Kategorie mit 100 Teilnehmern und gedacht für Anfänger, die primär erste Wettspiel-Erfahrungen machen sollen. Für einige Wiler war dieses Wettspiel-Debüt besonders positiv: Lukas Thomi (6.), Silvan Moser (21.), Lukas Osterwalder und Dario Looser (beide 29.) ertrommelten sich ihren ersten Lorbeerkranz. Des Weiteren klassierten sich Mirjam Zbinden, Jacqueline Plankl und Jessica Schenk auf den Rängen 77, 80 und 84. In der Einzelwettspiel-Kategorie der Claironisten erspielte sich Lukas Loser den ausgezeichneten dritten Rang. Nur knapp nicht aufs Podest reichte es für Adrian Vogler als vierten und für Roman Hinder als fünften. Starke Sektion Die Erfolgswelle, die in den Einzelwettspielen begann, fand in den Sektionswettspielen ihre Fortsetzung. In der höchsten Stärkeklasse feierten 13 Wiler Trommlerinnen und Trommler unter der Leitung von Maya Thomi-Luck einen beeindruckenden dritten Rang, ein Resultat, welches angesichts der starken Konkurrenz im OTV von ganz besonderem Wert ist. Besonders beachtlich ist, dass es den Wilern zum ersten Mal seit weit mehr als zehn Jahren gelungen ist, die sonst so dominierende Sektion aus der Trommelhochburg Domat/Ems hinter sich zu lassen letztere erreichte den vierten Rang. Als einer der wenigen Vereine stellte Wil eine zweite Sektion unter der Direktion von Leo Künzle, die sich in der zweiten Stärkeklasse als vierzehnte beachtlich klassierte. Nächstes Ziel: WIL05 Höchst erfreulich ist, das es den jungen Wiler Trommlerinnen und Trommlern gelungen ist, an die Erfolge des letztjährigen Wettspiels in Uzwil anzuknüpfen und die dort erzielten Resultate zu bestätigen und zu verbessern. Nächstes Ziel der Wiler Jugendabteilung sind nun die Jugendwettspiele im Jahre 2005, welche eingegliedert sind in die 20. Ostschweizerischen Tambouren-, Pfeifer- und Claironwettspiele. Diese werden als Trommelfestival WIL05 in Wil stattfinden und von den Stadttambouren Wil organisiert werden. Vom ersten bis zum dritten Juli 2005 treffen sich über eintausend WettspielerInnen aus der ganzen Schweiz in Wil. WIL05 wird aber nicht nur ein Wettspiel sein, sondern auch ein musikalisches und kulturelles Fest, das als Trommelfestival die Äbtestadt pulsieren lassen wird. Weitere Informationen zu diesem Anlass finden sich unter www.wil05.ch. |
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| Text: Nadio Giger | Fotos: Thomas Meyer | ||||
letzte Änderung: 20.06.04 | webmaster@stadttambouren-wil.ch