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Stadttambouren konzertieren an der Wiler Altstadtserenade am 18. Juni 2009 |
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Musikalische Kreuzfahrt mit den Stadttambouren |
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Die Wiler Stadttambouren waren Gastgeber der Wiler Altstadtserenade am 18. Juni auf der Bühne am Wiler Stadtweier. Die Flotte der Stadttambouren Wil entführte das Publikum auf eine faszinierende Kreuzfahrt durch die musikalischen Gewässer der Welt. Stadttambouren als Hochseeflotte Am Donnerstagabend, 18. Juni, hatten die Stadttambouren zur Wiler Altstadtserenade auf der Bühne am Wiler Stadtweiher geladen. Dort präsentierte sich der Verein als regelrechte Hochseeflotte, der seine rund 200 Gäste auf eine faszinierende Kreuzfahrt durch die musikalischen Gewässer der Welt entführte. Dem festlichen Anlass entsprechend wurde das Publikum mit „Festival“ begrüsst, bevor sich die Tambouren und Claironisten der Aktivsektion mit „Bassclairon Rag“ als talentierte Schiffskapelle entpuppten. Die Aktivtambouren spielten erst den Höchstklasse-Marsch „Baselstab“, um anschliessend – Schiffsköchen gleich – mit „Hurley mixt“ ihre Schlegel derart akrobatisch herumwirbeln liessen, als ob sie ihren Gästen ein mehrgängiges Galadinner kochen würden. Junge Matrosen als eigentliche Stars Dann war die Reihe an den eigentlichen Stars der Stadttambouren-Flotte, den jungen Matosinnen und Matrosen des Vereins. Ihre fröhlichen und dynamischen Auftritte waren allerbestes Unterhaltungsprogramm an Bord des Kreuzfahrtsschiffs. Da waren die Anfänger, die das „Chinderfäscht“ zum Besten gaben. Da war die jüngere Jungtambouren-Sektion, die mit dem Stück „Meilestei“ eindrücklich unterstrich, schon einige Meilensteine auf dem Weg zur Aktivsektion hinter sich gebracht zu haben. Da war aber auch die ältere Jungtambouren-Sektion, die mit der Komposition „Neue Basler Tagwacht“ beeindruckte. Das Stück „Polar(b)air“ der Jungtambouren, geschrieben vom Aktivtambour Colin Bellhouse, war ein Hochgenuss fürs Auge wie fürs Ohr und führte die Kreuzfahrtgesellschaft – dem Namen entsprechend – in die kälteren Gefilde dieser Welt. Abstecher nach Kuba und Brasilien Einem Paukenschlag gleich ging die musikalische Kreuzfahrt nach einer kurzen Pause mit „Mr. Boum“ der Aktivsektion weiter. Das Kreuzfahrtschiff hatte in der Zwischenzeit wieder volle Fahrt aufgenommen; dies war eine direkte Folge davon, dass die Tambouren mit den Kompositionen „SyncopAction“ und „Virus“ gekonnt und mit Hochgeschwindigkeit wirbelten, währenddem die Claironisten beschwingt zu „Swing Back Home“ aufspielten. Das Sportprogramm der Tambouren beim Zwischenhalt in Kanada war dem Eishockey gewidmet; mit dem Perkussionsstück „Powerplay“ gelang ihnen denn auch ein effizientes Überzahlspiel. Die letzten musikalischen Abstecher für die Gäste der Kreuzfahrt waren die „Destination: Cuba“ und Brasilien, respektive das Stück „Manaos“. Danach fuhr die Flotte der Stadttambouren Wil wieder sicher im Wiler Hafen – oder besser: an der Weiherbühne – ein. Die Stadttambouren Wil bedanken sich an dieser Stelle recht herzlich bei den vielen Gästen der Kreuzfahrt sowie bei ihrer Reederei, der Stadt Wil, welche diese musikalische Schifffahrt erst möglich gemacht hatte. |
| Nadio Giger | ||||
letzte Aenderung: 22.06.2009 | webmaster