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Wiler Jungtambouren messen sich an den Eidgenössischen Wettspielen |
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Wil trommelt an der Schweizer Spitze mit |
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Eine Delegation von Wiler Trommlern mass sich in Zofingen an den ersten Eidgenössischen Jungtambourenwettspielen mit der nationalen Konkurrenz. Vor allem Yves Wiesli und Jan Künzle zeigten eindrücklich, dass sie zur Schweizer Spitze gehören. |
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Kleine Delegation an nationaler Premiere Es gehört zur Tradition im Schweizer Trommelwesen, dass Tambourenvereine alljährlich an regionalen und nationalen Wettspielen im friedlichen Kräftemessen um Punkte und Rangierungen gegeneinander antreten. Für Jungtambouren fanden solche Wettspiele bislang nur auf regionaler Ebene statt. Die ersten Eidgenössischen Jungtambourenwettspiele in Zofingen vom 12. bis zum 14. September waren daher für die jungen Trommlerinnen und Trommler eine Premiere: Zum ersten Mal bot sich ihnen die Gelegenheit, sich auf nationaler Ebene zu messen. Diese Premiere liessen sich auch die jungen Wiler Trommler der Stadttambouren Wil nicht entgehen. Allerdings beteiligte sich der Verein lediglich mit einer kleinen, vierköpfigen Delegation an den Wettspielen im aargauischen Zofingen, und dies nur im Einzelwettspiel. Vorrang im Jahreskalender der Wiler Jugendabteilung hatte das regionale Wettspiel im vergangenen Mai in Elgg sowie das Jahreskonzert des Vereins im November. Yves Wiesli und Jan Künzle mit Spitzenrangierungen So klein die Wiler Delegation war, so gross war ihr Auftritt: Die beiden Jungtambouren Yves Wiesli und Jan Künzle demonstrieren schon seit Jahren, dass sie im Ostschweizerischen Tambourenverband das Mass aller Dinge sind. In Zofingen zeigten sie, dass sie auch national zur Spitze gehören – und wie: In der Kategorie der Einzeltambouren der höchsten Stärkeklasse erreichte Jan Künzle in seiner Vorrundengruppe A den sensationellen ersten Rang, Yves Wiesli wurde in seiner Vorrundengruppe B ausgezeichneter Zweiter. Im anschliessenden Finalwettspiel, in welchem die 16 besten Tambouren der Vorrunde den Schweizermeistertitel untereinander ausmachten, warteten die beiden erneut mit Glanzresultaten auf. Zwar blieb ihnen das Podest sehr knapp vergönnt, doch der vierte Rang von Yves Wiesli und der sechste Rang von Jan Künzle sind nationale Spitzenresultate, die auch angesichts des grossen Teilnehmerfelds – in Zofingen waren rund 600 junge Trommlerinnen und Trommler am Start – nicht hoch genug eingeschätzt werden können. Achtungserfolge von Larissa Schubert und Patrick Meier Komplettiert wurde die Wiler Delegation durch Larissa Schubert und Patrick Meier, die beide Achtungserfolge erzielten. Larissa Schubert ertrommelte sich in der Kategorie der Zweitjüngsten den beachtlichen 43. Rang. Patrick Meier behauptete sich in der Kategorie der allerjüngsten Jungtambouren als 44. in der vorderen Tabellenhälfte und verpasste die Kranzauszeichnung lediglich um eineinhalb Punkte, was im Bewertungssystem der Tambouren sehr wenig ist. Die vier Einzelwettspieler können nun zudem von sich behaupten, an den ersten Schweizermeisterschaften der Jungtambouren überhaupt mit von der Partie gewesen zu sein. Für sie wie auch für die restliche Wiler Sektion bietet sich im Mai 2009 an den Verbandswettspielen in Winterthur die nächste Gelegenheit zur regionalen Standortbestimmung. Wann die nächste nationale Standortbestimmung der Jungtambouren möglich ist, ist in der Agenda des Schweizerischen Tambourenverbandes noch nicht festgelegt, es wird jedoch in Saviese sein.
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| Nadio Giger | ||||
letzte Aenderung: 24.11.2008 | webmaster