Die 25. Ostschweizer Tambouren-, Pfeifer- und Claironwettspiele in Appenzell boten den Stadttambouren Wil die Gelegenheit, sich mit Vereinen aus der ganzen Ostschweiz sowie Gästen aus der übrigen Schweiz zu messen. Neben den musikalischen Leistungen stand vor allem eines im Zentrum: die Freude am gemeinsamen Musizieren und am geselligen Beisammensein.
«Es isch wiedermol e richtig friedlichs Fäscht gsi», hörte man eine Festbesucherin zur anderen sagen, während sie mit einem Glace in der Hand und einem leichten Lächeln auf den Lippen das Festzelt auf der Appenzeller «Wühre» verliess. Der Zusammenhalt wird stets grossgeschrieben, wenn sich alle vier Jahre die Ostschweizer Tambourenszene zum Wettspiel trifft. Mittendrin: die Stadttambouren Wil. Mit einer Delegation von über 50 Tambourinnen, Tambouren, Claironistinnen und Claironisten reisten sie für ein unvergessliches Wochenende in den bevölkerungsmässig kleinsten Kanton der Schweiz.
Intensive Vorbereitung zahlte sich aus
Nebst dem «Miteinander» stand auch das «Gegeneinander» im Vordergrund. In verschiedenen Kategorien massen sich die Äbtestädter mit anderen Ostschweizer Tambourenvereinen sowie Gästen aus der ganzen Schweiz. Florian Haas ertrommelte sich in der höchsten Einzelkategorie T1 mit dem 23. Rang einen Kranz. Im Sektionswettspiel der Höchstkategorie S1 belegten die Stadttambouren Wil unter der Leitung von Isabella Walzthöny den 10. Rang.
Besonders erfreulich war der Auftritt in der gemischten Kategorie Tambouren/Clairon: Dort belegten die Stadttambouren Wil den 1. Rang und wurden damit Festsieger. Auch die Kleinen spielten gross auf. In der Kategorie SJ1 erreichten die Stadttambouren Wil unter der Leitung von Lukas Osterwalder den 3. Rang und standen damit auf dem Podest. Darüber hinaus ertrommelten sich mehrere Jungtambourinnen und Jungtambouren einen Kranz. Das Wettspiel in Appenzell wird Jung und Alt wohl noch lange in bester Erinnerung bleiben.